Erzieher Fuchs , Christian Fuchs , Naturpädagoge , Walderzieher , Kinderliedermacher , KiTa , Kindergarten , Kinderbetreuung Kindertagesstätte

Naturpädagoge, Wald-Erzieher, Fachkraft für musikalische Früherziehung im Elementarbereich und Kinderliedermacher.


Schön, dass unsere Wege sich hier kreuzen. Mein Name ist Christian Fuchs und ich freue mich, dass Sie den Weg zu mir gefunden haben. Ich bin Naturpädagoge, zertifizierter Walderzieher, Waldspielgruppenleiter und arbeite als Erzieher in einer Kindertagesstätte (KiTa) in Witten. Zudem bin ich Fachkraft für musikalische Früherziehung im Elementarbereich. Als "Erzieher Fuchs" veröffentliche ich Kinderlieder zum Mitsingen und Tanzen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Natur, Musik und Kunst ganz wichtige Bestandteile in der kindlichen Entwicklung sind.

Auf Instagram gebe ich Einblicke in meine pädagogische Arbeit, und auf TikTok nehme ich Sie mit auf meine Reisen - auch in die Natur und zu meinen kreativen Projekten.


Bitte beachten Sie, dass meine Homepage hauptsächlich zur Veröffentlichung meiner Termine dient.

Viel Spaß beim Stöbern!

Herzliche Grüße,

Christian Fuchs


Mein Blog:

von Erzieher Fuchs 23. Januar 2026
Karneval ist für Kinder einfach etwas ganz Besonderes: bunte Kostüme, fröhliche Musik, lustige Rollen und dieses kleine Kribbeln im Bauch, wenn man mal jemand anderes sein darf. Ob Prinzessin, Pirat, Feuerwehrfrau oder Zauberer - in der Kita, in der Kindertagespflege oder zu Hause wird aus einem ganz normalen Tag plötzlich ein kleines Fest voller Fantasie. Damit ihr Karneval auch im Alltag ganz unkompliziert aufgreifen könnt, habe ich euch heute etwas Schönes eingestellt: ✨ Ein Fingerspiel zum Mitmachen und 🖍️ ein passendes Ausmalbild zum kostenlosen Download. Mein Kinderlied „Ki Ka Karneval“ (von Erzieher Fuchs) ist besonders für eine Vorstellungsrunde geeignet - zum Beispiel im Morgenkreis. Es lädt Kinder spielerisch dazu ein, sich zu zeigen, sich zu bewegen und gemeinsam in die Karnevalsstimmung zu starten. Das Lied ist auch als Instrumentalversion auf allen gängigen Plattformen zu streamen. Gerade in der Karnevalszeit ist Musik im pädagogischen Alltag ein echter Türöffner: Sie schafft Verbindung, bringt Energie in die Gruppe und sorgt dafür, dass auch zurückhaltendere Kinder leichter ins Mitmachen kommen. Passend gibt es auch ein Fingerspiel dazu - und ich nutze Fingerspiele bei uns in der KiTa wirklich ständig. Warum? Weil sie so viel mehr sind als „nur niedlich“: ✅ Sprachförderung: Kinder hören die Reime - lernen ganz nebenbei neue Wörter. ✅ Motorik & Koordination: Fingerbewegungen trainieren Feinmotorik und Handgeschicklichkeit. ✅ Konzentration: Kurz, klar und wiederholend - perfekt für kleine Aufmerksamkeitsspannen. ✅ Soziales Lernen: Gemeinsam sprechen und bewegen stärkt Gruppengefühl und Zugehörigkeit. ✅ Emotionale Sicherheit: Wiederkehrende Rituale geben Halt - gerade bei aufregenden Themen wie Verkleiden. Und das Beste: Fingerspiele funktionieren überall - ohne Material, ohne Vorbereitung, ohne Stress. Fingerspiel: „Wir verkleiden uns!“ Der Daumen ruft: Ich bin ein Superheld und beschütz´ die ganze Welt. Der Zeigefinger sagt: Schieße ich ein Tor, dann jubeln alle laut im Chor. Der Mittelfinger weiß genau: Prinzessin fein, mit Kleid und Krone möchte ich sein. Der Ringfinger flüstert leis: Hui, ich bin ein Geist, der durch alle Räume reist. Der kleine Finger ruft: Ein Ritter bin ich! Mutig und stark - weil ich Karneval so mag. Kostenloses Ausmalbild zum Karneval Passend zum Fingerspiel stelle ich euch hier ein Ausmalbild zum Karneval als kostenlosen Download zur Verfügung. Das Bild eignet sich super: - für die Freispielzeit - als Angebot im Morgenkreis-Anschluss - für Karnevalsfeiern z.B. in der Kita oder einfach gemütlich zu Hause am Tisch Wichtiger Hinweis zum Download ⚠️ Das Durchführen des Downloads geschieht auf eigenes Risiko und Gefahr. Ich habe zwar ein Virenprogramm drüber laufen lassen, aber bitte macht dies nach dem Download auch sofort. Viel Freude beim Spielen und Ausmalen!
von Christian Fuchs 17. Januar 2026
Barfuß durch den Schnee - harmlose Erfahrung oder pädagogischer Tabubruch? Ein Internetvideo entfacht eine Debatte über Naturerfahrung und Verantwortung. Was mit einem kurzen Video begann, entwickelte sich binnen weniger Tage zu einer lebhaften Diskussion weit über Witten hinaus: Mehr als 25.000 Menschen sahen im Internet die Frage, die viele erst einmal stolpern ließ - "Barfuß mit Kita-Kindern in den Schnee?" Auslöser war ein 1:16 Minuten langes Video des Wittener Naturpädagogen, Wald-Erzieher und Kinderliedermacher Christian Fuchs, vielen bekannt als „Erzieher Fuchs“. In den sozialen Netzwerken ist er längst kein Unbekannter. Doch diesmal reichten wenige Sekunden für reichlich Gesprächsstoff. Gleich zu Beginn sagt Fuchs: „Das solltest du nur mit deinen eigenen Kindern machen, nicht aus der Kinderbetreuung.“ Gemeint war: barfuß durch den Schnee gehen. Zwischen Vorsicht und Erfahrungsraum Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Zustimmung, Skepsis, Kopfschütteln - alles war dabei. Einige Nutzerinnen und Nutzer fanden: "Das müssen allein die Eltern entscheiden". Andere warnten vor Beschwerden. Inspiration für das Video hatte Fuchs aus den sozialen Medien selbst bekommen. In einer Instagram-Story sah er ein Bild, das genau diesen Moment zeigte: Kinderfüße im Schnee. Die Szene stammte von Simone Witte , Eltern-Kind-Kursleiterin, Wildnispädagogin und Inhaberin von Familienzeit Wurzelzeit im Dortmunder Süden. „Ich hätte nie gedacht, dass barfuß im Schnee solche Wellen schlägt“, sagt sie rückblickend. Was vor fünf Jahren als "Werbegag" für einen Salsa-Tanzkurs begann, ist bei ihrer Familie inzwischen Tradition. Ihre Kinder - heute acht und fünf Jahre alt - fragen bei den ersten Schneeflocken ganz von selbst danach. Witte sieht darin nicht nur besondere Kindheitserinnerungen, sondern auch einen gesundheitlichen Mehrwert: Stärkung des Immunsystems, intensive Sinneserfahrungen, bewusste Körperwahrnehmung. Pädagogik statt Leichtsinn Auch Fuchs selbst betont: Unbedacht war seine Aussage nicht. „Ich hatte Sorge, dass es massive Kritik gibt, wenn ich offen empfehle, so etwas mit Kita-Kindern zu machen“, erklärt er. Im Video weist er ausdrücklich darauf hin, den Untergrund zu prüfen, die Aktion kurz zu halten und für Wärme danach zu sorgen - etwa mit Wollsocken und Wärmflasche. Die Diskussion bekam neuen Schwung durch Birger Holz aus Berlin, Leiter der BilderKraft gUG und Initiator des Projekts Gewaltfreie Kindheit 365. Als Pädagoge und Dozent positionierte er sich klar: „Diese Haltung ist kein Leichtsinn, sondern Ausdruck einer achtsamen, partizipatorischen Pädagogik.“ Kinder freiwillig, begleitet und ohne Druck einzuladen, barfuß in den Schnee zu gehen, bedeute nicht Gefahr, sondern Selbstwirksamkeit. Es ermögliche Kindern, eigene Grenzen zu spüren, Mut zu erleben und Verantwortung für den eigenen Körper zu entwickeln. Fachliche Unterstützung aus Therapie und Praxis Auch aus therapeutischer Sicht kommt Rückenwind. Susanne Layes Schwarz , Ergotherapeutin aus Düsseldorf, Autorin und Illustratorin von "Mein bunter Gute-Laune-Koffer - Das Mitmachbuch zur Entspannung", erklärt: Kälteanwendungen werden gezielt zur Wahrnehmung eingesetzt. Kinder lernen dabei, ihre Empfindungen einzuordnen: Was fühle ich? Was traue ich mir zu? Gleichzeitig kann das Immunsystem profitieren. Nach zwei weiteren Videos ist Christian Fuchs’ Haltung inzwischen klarer denn je: „Wenn wir Kindern in Frühling, Sommer und Herbst diese Art von Naturerfahrungen ermöglichen - warum dann nicht auch im Winter?“ Zustimmung erhält er aus der Praxis, etwa von Jason Hotz , Erzieher aus Hessen: „Kinder sollen die Welt mit all ihren Sinnen erleben und wir Fachkräfte sollten ihnen diesen Raum geben.“ Eine Challenge im Schnee Die Online-Debatte blieb nicht virtuell. Am 9. Januar gingen pädagogische Fachkräfte selbst barfuß in den Schnee - als Instagram-Challenge für mehr Sichtbarkeit und Austausch. ErzieherInnen, KinderpflegerInnen, Lehrkräfte und Eltern machten mit. Mal mit Kindern, mal allein - immer freiwillig, immer bewusst. Am Ende bleibt weniger eine eindeutige Antwort als eine Einladung zum Hinschauen: Wie viel Schutz ist nötig und wie viel Erfahrung dürfen Kinder machen? Die Diskussion zeigt vor allem eines: Naturpädagogik lebt vom Dialog, nicht von schnellen Urteilen.
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